Neues Projekt „Seife“

Moin aus Krummsee

Da ich schon viel darüber gelesen und gehört habe, dass man Seife auch selber zusammen mischen kann, habe ich beschlossen das einfach mal aus zu probieren. Gesagt getan. Alle Gerätschaften und Zutaten zusammengetragen, die Zutaten zu beschaffen war dann doch nicht ganz so einfach. Der örtliche Supermarkt und die nächstgelegene Drogerie gaben nicht allzu viel her, der nächste Bioladen ist auch keine Lösung gewesen. Aber Amazon hilft weiter. Letztendlich war alles gar nicht so teuer und schon kann es an einem freien Tag losgehen. Eins sollte man beim Seifen sieden mitbringen, Geduld und Zeit. Kein Hobby für mal eben zwischendurch.

Es geht los. Die Zutaten nach Rezept abgewogen, die Öle geschmolzen und verrührt und dann wird es ein wenig heikel. Zur ganzen Prozedur gehört auch Ätznatron (NaOH). Da ist besondere Vorsicht geboten, da das Zeug ätzend ist (der Name sagt es). Natürlich hat der Ätznatron auch einen amtlichen Namen: Natriumhydroxid. Also ist Vorsicht und Schutzausrüstung geboten. Wenn man alle Warnhinweise beachtet sollte aber nichts daneben gehen. Den Ätznatron mit dem im Rezept angegebenen Wasser verrühren. Es entsteht eine Lauge, Vorsicht!! es wird heiß. Die Öle und die Lauge auf ca. 35 Grad abkühlen lassen. zwischendurch kann man schon mal die Duft und Farbstoffe anrühren. Ich habe meiner Seife ein wenig Limonenduft verpasst und auf zusätzliche Farbe habe ich mal verzichtet.

Die geschmolzenen Öle mit der Lauge verrühren,und rühren und rühren. Zur Unterstützung kam noch ein Stabmixer zum Einsatz um die ganze Sache zu beschleunigen.Es geht natürlich auch ohne, man muss dann nur ein bisschen länger rühren. Wenn eine schöne Emulsion entstanden ist , kann man die Duftstoffe zufügen. Jetzt sollte man den richtigen Zeitpunkt abpassen um die Formen bequem zu füllen. Diesen habe ich leider verpasst, sodass die Füllung der Formen etwas umständlicher war. Meine Seife hatte bei der Abfüllung die Konsistenz und Farbe von frisch gekochtem Vanillepudding. Der Geruch stimmte nicht überein, aber Verwechslungsgefahr bestand allemal.

Die Formen habe ich dann mit Frischhaltefolie abgedeckt und schön warm eingepackt. In 24 bis 36 Stunden kann ich die Seife dann erst mal von der Form befreien.

Bis dahin ein bisschen Geduld und Tschüss

Gruß vom Steffen

Neues Projekt „Tabak“

Moin Freunde

Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen. Das soll jetzt wieder anders werden. Heute möchte ich euch ein neues Projekt von mir vorstellen, welches eigentlich schon im Frühjahr angefangen hat. Ich wollte einfach mal wissen ob Tabak auch hierzulande gedeiht. Ich konnte mich dunkel daran erinnern das ich, in meiner Jugend, auch in Mecklenburg Tabakpflanzungen gesehen habe.

Also gesagt getan. Saatgut im Internet bestellt und los geht`s. Die Samen ausgesät, auf der Fensterbank hegen und pflegen und warten. Dann der erste Erfolg, scheinbar haben alle Samen gekeimt und Zack der erste Fehler. Die Keimlinge habe ich natürlich nicht vereinzelt. Dadurch sind die kleinen Pflänzchen viel zu mickrig geblieben. Einfach kein platz zum wachsen. Die Pflänzchen habe ich dann doch noch vereinzelt, leider konnte ich nicht alle verwenden, ich hab einfach die stärksten ausgesucht. Diese verbrachten noch einige Zeit auf der Fensterbank und wurden dann umgetopft fürs Frühbeet.

Als endlich das Wetter mitspielte habe ich einen Streifen von unserer Wiese zum Versuchsfeld umgewidmet und konnte nun die noch verbliebenen Pflanzen ins Freiland auspflanzen. Natürlich wieder zu eng sodass die Pflanzen sich jetzt behindern und wohl nicht zur vollen Größe auswachsen werden. Der Großteil meiner Pflanzen wurden leider ein Festmahl für die Schnecken. Ich hoffe die Viecher sind nicht süchtig geworden. Auf jeden Fall habe ich ihnen, dank Schneckenkorn, die Tour versaut. Jede Schnecke die sich jetzt an meinem Tabak vergreifen wollte musste nun leider sterben. Sie hätten ja auch was anderes anknabbern können.

Dank der reichlichen Regenfällen und der durchschnittlich milden Temperaturen wächst und gedeiht der Tabak aber nun kräftig und reicht mir schon bis zur Hüfte. Er blüht sogar schon an manchen Exemplaren. Bis zur Ernte ist allerdings noch etwas Zeit und dann wird das Projekt weitergeführt. Ich hab euch noch ein paar Bilder angehängt.

Gruß vom Steffen

  

 

Lustige Brennerei die zweite

Hallo Freunde

Nach vier Brenntagen habe ich nun die angesetzte Maische aufgebraucht. In nur 25 Durchgängen habe ich 9 Liter Maische durch die Destille gejagt. Die Ausbeute ist wie immer eher bescheiden. Ich habe 1,3 Liter mit 65% Alkohol erhalten. Nun bin ich schwer am überlegen wie es damit weitergehen soll. Eine Option wäre das ganze noch mal zu destillieren, dann erhalte ich zwar noch weniger Alkohol, dieser ist dann aber reiner und hochprozentiger. Die andere Option ist den Alkohol mit Aktivkohle zu behandeln um den durch das Gerstenmalz teilweise recht holzigen Brand zu reinigen und dann weiter zu verarbeiten. Ich lass mir da mal was einfallen und werde Euch darüber auf dem Laufenden halten.

Gruß vom Steffen

Lustige Brennerei

Moin an alle Schnapsdrosseln

Endlich habe ich es mal wieder geschafft meine Destille an zuschmeißen. Im April habe ich wieder eine Zuckermaische zusammen gemixt. Diesmal habe ich noch 250 Gramm geschrotetes Gerstenmalz dazu gegeben. Diese Maische habe ich dann zwei Wochen gären lassen. Anfang dieser Woche habe ich dann die Gärung abgebrochen. Die Schwebstoffe konnten sich setzen und so konnte ich heute Nachmittag beginnen den Stoff zu brennen. Der erste Durchlauf ist mir übergekocht. Statt schönem farblosem Brand hatte ich eine trübe und milchige Brühe im Auffangbehälter. Dann habe ich aber dennoch sieben Durchläufe geschafft. Insgesamt habe ich 2,5 Liter  durch die Destille laufen lassen. Daraus erzielte ich dann 344 ml Brand mit 65 % Alkohol. Ihr seht also, ein mühseliges Geschäft. Aber als Hobby ist das natürlich mehr als ausreichend.

Meinen Weinansatz habe ich nun endlich gefiltert und Abgefüllt. Entstanden ist ein leckerer Fruchtwein der leider ziemlich trüb ist. Das tut dem Geschmack aber keinen Abbruch.

Und zu guter Letzt habe ich an meinem Kräuterlikör rumgeschraubt. Den Ansatz habe ich abgeseiht und mit Ansätzen aus Anis und Süßholzwurzel versetzt. Dann noch einen Doppelkorn (0,75 Liter) obenauf und nun kann das Ganze noch eine Weile ruhen. Die Fruchtliköre warten noch auf ihre Abfüllung. Gut Ding will Weile haben.

So das war es für Heute. Bis demnächst und schönes Wochenende.

Gruß vom Steffen

 

 

 

 

Endlich mal wieder

Hallo Freunde.

Endlich kann ich mal wieder etwas schreiben. Den von mir gebrannten Alkohol habe ich auf Trinkstärke (40%) verdünnt und mit zwei Liköransätzen gemischt. Das wäre zum einen ein Friesen-Schoko Likör und zum anderen ein Küsten-Sanddorn Likör. Jeweils einen Drei Viertel Liter. Diese Ansätze habe ich zum Geburtstag bekommen und nun endlich angesetzt. Vor einigen Wochen habe ich 10 Liter Apfel-Kirsch Saft mit einer Hefekultur angesetzt. Nachdem ich nach zwei Wochen noch einmal Hefe und Zucker beigemengt habe konnte ich nun nach einem Monat eine Probe ziehen. Der Ansatz enthält jetzt ca. 14% Alkohol und noch ca. 46 Öchsle. Das könnte im Optimalfall nochmal 5 % Alkohol ergeben. Solange werde ich aber doch nicht warten, denn der „Federweiße“ schmeckt schon jetzt sehr gut. Das hat mir zumindest meine Chefin bestätigt.

Zu guter Letzt habe ich heute noch einen Sanddornlikör aus einer Fertigmischung, angesetzt. Jetzt heißt es Geduld haben.

 

 

Den Rest des Selbstgebrannten habe ich mit verschiedenen destillierten Schnäpsen und ein paar Gewürzen gemischt und lasse das Ganze erst einmal ziehen.

 

Es bleibt jetzt nur noch der Granatapfellikör, der auf seine Filterung und Abfüllung wartet. Ihr seht also es ist so einiges in der Pipeline.

Euch eine schöne Woche.

Der Steffen

Es ist vollbracht

Guten Morgen

Heute habe ich die letzten Durchläufe von insgesamt 25 Durchläufen absolviert. Damit ist die Zuckermaische verarbeitet. Diese hatte, nach meiner Messeung, 22% Alcohol. Ich habe ca. 10,1 Liter Maische verarbeitet und 1,53 Liter Destillat mit 60 % Alcohol erhalten. Das Destillat habe ich nun mit Akrivkohle versetzt um eine Reinigung des Destillates zu erreichen. In zwei Tagen wird das ganze gefiltert und dann solle das Destillat bereit zur weiterverarbeitung sein. Allerdings weiß ich noch nicht wie. Also bis dahin ein schönes Wochenende.

Der Steffen

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Es geht weiter

Hallo Freunde

Die faule Zeit ist nun auch in Steffens Giftküche vorbei. Heute habe ich einfach mal mit Essenzen herumgespielt. Ich habe mir zwei Brandy Essenzen zugelegt und diese mit einem dreiviertel Liter Wodka (40%Alc.) aufgegossen. Das Ergebnis soll einen schönen milden Brandy ergeben. Natürlich muss der Ansatz erst einmal ein bis zwei Wochen lagern. Ich bin gespannt ob das was wird. Siehe Fotos
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Außer diesem Experiment habe ich mir noch ein Maischeset zugelegt. Damit habe ich heute eine Zuckerlösung mit Turbohefe angesetzt. Das ganze war auf 25 Liter Flüssigkeit ausgelegt. Also musste ich alles auf 10 Liter runter rechnen. Ich hoffe ich habe mich nicht verrechnet, sonst war das ein vergeblicher Versuch.

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Das war´s für heute. Euch eine schöne Woche.

Der Steffen

Reiche Ernte

Hallo Freunde

Es ist nun schon ein paar Tage her. Heute ist es nun soweit. Die Ernte wird eingefahren. Heute konnte ich nun endlich meine angesetzten Liköre abfüllen. Auf dem Programm standen der Waldfruchtlikör, der Blutwurzlikör und mein selbst gepanschter Kräuterlikör. Die Verkostung durch meine Qualitätskontrolle ist erfolgt und die Liköre sind zum Genuss freigegeben. In den nächsten Tagen werden die Flaschen beschriftet und versiegelt. Dann können die Weihnachtspräsente auf die Reise gehen. Mir persönlich schmeckt mein Kräuterlikör am besten. Ich habe ihm den Namen „Steffens Rache“ gegeben. Der Waldfrucht und der Blutwurzlikör kommt wieder aus einer Fertigmischung. Der Granatapfellikör, den ich angesetzt habe bleibt vorerst noch in der Pipeline, da er geschmacklich noch nicht überzeugen konnte. Auch meine Versuche einen anständigen Apfelwein zu bauen habe ich auf das neue Jahr verschoben. Aber dann…..

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Auf dem Bild seht ihr die Ernte von heute, leider noch ohne Etikett und Versiegelung. Ein wenig Arbeit bleibt mir also noch.

Bis demnächst und reingehauen.

Gruß vom Steffen

Moin Moin

Heute Morgen war es mal wieder Zeit meinen Destillierapparat zu starten. Aus 500 ml Irish Cream Likör, mit 38 Umdrehungen habe, ich mal 140 ml Destillat, mit 71 Umdrehungen, destilliert. Ich habe noch ausreichend Likör auf Lager, sodass ich die Menge durchaus verschmerzen kann. Was ich allerdings damit mache, weiß ich noch nicht. Vielleicht werde ich das Destillat mal mit dem Likör mischen und damit eventuell veredeln.? Außerdem habe ich heute meinen vor einiger Zeit angesetzten Granatapfel-Physalis Schnaps ab gefiltert. Raus gekommen ist ein schöner halber Liter und ein wenig zum probieren. Da muss meine Qualitätskontrolleurin wohl mal probieren. Die Farbe ist schon mal ganz schön. Der Schnaps hat ca. 30 % alc , was aber nicht unbedingt etwas über den Geschmack verrät. Zu guter Letzt habe ich nochmal meinen Apfelschnaps durch den Faltenfilter gejagt. Ich hoffe damit bekomme ich dann die letzten Schwebstoffe herausgefiltert. Im Geschmack ist die Vanille die ich zugefügt hatte ziemlich dominant. Aber das darf meine Qualitätskontrolleurin noch mal genauer beurteilen. Falls ich noch nicht erwähnt habe fungiert meine Frau Martina als Kontrolleurin. Ab und an lässt sich auch mal mein Sohn Birk, keine Angst auch der ist erwachsen, zum verkosten hinreißen.

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So. Habt einen angenehmen Tag.

Gruß vom Steffen